
Der Begriff „Doom“ kommt aus dem Englischen und bedeutet wörtlich übersetzt soviel wie Untergang, Schicksal, Verderben, Verhängnis oder Verdammnis. Und so geht es in dem Computerspiel „Doom“ auch einigermaßen düster zu. Veröffentlicht wurde der erste Teil des Egoshooters, der aufgrund seiner ausgefeilten Technik und Grafik als Meilenstein in diesem Bereich gilt, im Dezember 1993 von der Firma id Software. Inhaltlich geht es bei diesem Spiel darum, höllische Dämonen mit einer Vielzahl unterschiedlicher Waffen von zwei Marsmonden zurückzudrängen, um schließlich direkt in der Hölle nach den Urhebern der Invasion zu fahnden und diese ebenfalls außer Gefecht zu setzen. Dabei ist der einzelne „Kämpfer“ völlig auf sich allein gestellt, einfache Schlüssel- und Schalterrätsel sorgen für zusätzliche Spannung. 1997 wurde der Quelltext des Spiels erstmals freigegeben, langjährige Doom-Spieler haben zudem einen neuen Sport erfunden – das Speed Running. Dabei versuchen sie, das Spiel so schnell wie möglich zu bewältigen, der momentane Rekord liegt bei circa 20 Minuten.
Bereits ein knappes Jahr, nachdem die erste Version des Spiels auf den Markt kam – misterinfo berichtete – wurde der Nachfolger unter dem Namen Doom 2: Hell on Earth veröffentlicht. Die neue Handlung führt die alte dabei unmittelbar weiter, allerdings wurden beim Nachfolger neue Levels, einige neue Gegner und auch eine zusätzliche Waffe – eine doppelläufige Schrotflinte – eingeführt. Ging es bei Doom 1 vor allen Dingen darum, die beiden Marsmonde von den Dämonen zu befreien, muss der Spieler bei Doom 2 diese Mission nun auf seinem Heimatplaneten Erde ausführen. Und auch bei Doom 2 muss der Kämpfer schließlich wieder in die Höllendimension hinabsteigen, um die Erde vor der Vernichtung durch die Dämonen zu bewahren. Insgesamt besteht das Spiel aus 30 normalen und zwei „geheimen“ Leveln. Die Level 1-20 spielen dabei auf der Erde, die restlichen in der Höllendimension.
Die beiden geheimen Level sind in der deutschen Version nicht zu finden, da sie unter anderem Hakenkreuze und Hitlerporträts enthalten. Wegen der Gewaltorgien wurden beide Versionen des Spiels von der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien auf den Index gesetzt.
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