LCD Displays – eine Geschichte

Verfasst von Nils Schuster am 12 Juni, 2011 Kommentare
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LCD Displays sind Anzeigen, die mithilfe von Flüssigkristallen funktionieren. LCD ist die Abkürzung des englischen Begriffs Liquid Crystal Display. Deshalb ist es eigentlich falsch von einem LCD Display zu sprechen, da das D in LCD ja schon für Display steht. Der Begriff LCD Displays hat sich aber mittlerweile eingebürgert. Die Funktionsweise beruht darauf, dass Flüssigkristalle die Polarisationsrichtung von Licht verändern. Das hängt davon ab, welche Spannung an diese Kristalle angelegt ist. Das macht man sich beim LCD-Display zunutze.

Die Geschichte der Forschung an Flüssigkristallen reicht bis in das Jahr 1904 zurück. Das erste funktionierende LCD-Display wurde allerdings erst 1968 entwickelt. Mittlerweile ist diese Technik stark weiterentwickelt worden. Auf dem Markt der TV-Geräte hat das LCD-Display mittlerweile die in die Jahre gekommenen Röhrenbildschirme verdrängt. Diese sind in den Läden fast gar nicht mehr erhältlich. Ein Grund dafür ist auch, dass LCD-Fernsehgeräte aufgrund der Massenproduktion sehr erschwinglich geworden sind. LCD-Displays haben auch die Büros dieser Welt erobert. Auch TFT-Bildschirme an PCs funktionieren nämlich nach diesem Prinzip. Handydisplays natürlich ebenso. Aber auch Bedienelemente von Maschinen gehören zu den LCD-Displays. Diese Bedienelemente zeigen darüber hinaus auch noch einen Vorteil von LCD-Displays. Sie sind flexibel, weshalb man sie leicht als Touchscreen verwenden kann.

LCD Displays haben aber natürlich auch noch andere Vorteile. In Zeiten steigender Energiepreise ist der größte dieser Vorteile sicher die geringere Energieaufnahme verglichen mit einem herkömmlichen Röhrenbildschirm. Auch die bei Röhrenbildschirmen übliche Abgabe von Strahlung entfällt bei LCD-Displays vollständig. Das dargestellte Bild ist bei LCD-Displays ebenfalls deutlich besser. Allerdings sollte man beachten, dass die ideale Bildqualität nur bei der höchsten Auflösung zur Verfügung steht. Bei Fernsehgeräten ist das kein Problem, bei Computerbildschirmen kann es dagegen schon zu Einschränkungen kommen. Vor allem bei Spielen kann es zu Problemen kommen, wenn die Grafikkarte zu schwach für die hohe Auflösung ist. Weitere Vorteile eines LCD-Displays sind das geringe Gewicht des Gerätes und die geringere Einbautiefe. So ist es beispielsweise auch möglich, einen LCD-Fernseher an die Wand zu hängen.

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